Ernährung bei Hitze

Mit pflanzlicher Ernährung einen kühlen Kopf bewahren

Die Hitze macht uns allen zu schaffen.
Neben den üblichen Ratschlägen möchten wir dir noch eine zusätzliche Maßnahme vorstellen, wie du dich gut durch die Hitze bringen kannst.

Wenn es heiß ist, mag unser Körper nämlich gar nicht schwer Verdauliches, weil dann Magen und Darm noch mehr Energie aufwenden müssen.
Das führt wiederum zu mehr Hitze (nahrungsinduzierte Thermogenese).

Konsumiere deswegen vorwiegend pflanzliche Nahrungsmittel, die dem Körper wertvolle Nährstoffe bringen, leicht verdaulich sind und gleichzeitig als Flüssigkeitsquelle dienen (z.B.: wasserreiche Obst- & Gemüsesorten wie Melonen, Erdbeeren, Trauben, Kirschen, Gurken und Tomaten).

Passe deine Ernährung an die traditionelle mediterrane Diät an: dort isst man viel Gemüse und Obst – mach daraus Suppen und Salate.
Leicht verdauliches Protein liefern Nüsse und Hülsenfrüchte.

Auch deine mentale Gesundheit wird es dir danken.
Ein gesundes Darm-Mikrobiom unterstützt auch die mentale Gesundheit und dazu ernährt man sich am besten pflanzlich!

Kichererbsen-Gemüse mit Couscous
Kichererbsen-Gemüse mit Couscous

Wichtige Nährstoffe

Elektrolyte (v.a. Kalium & Magnesium) sind bei Hitze essenziell.
Beim Schwitzen werden diese Stoffe „verbraucht“, wir brauchen sie aber auch für die Reizweiterleitung in den Muskeln und Nerven.
Ein Kalium-Mangel kann Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit aber auch Herzrhythmusstörungen verursachen.

Blattgemüse wie Spinat, Fenchel, Champignons und Kohlgemüse, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen enthalten viel Kalium.

Magnesium bekommen Veganer:innen oft automatisch genug.
Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, ergänze deinen Salat mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen oder anderen Samen.

Hitze_Rind

Bonus fürs Klima

Man kann es nicht oft genug hören:

Wer sich pflanzlich ernährt, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.

In der Tierhaltung haben wir enormes Potenzial, relativ schnell relativ starke Erfolge in der Emissionsreduktion zu erzielen.
Besonders Rinder produzieren enorme Mengen Methan, ein schnell wirkendes Treibhausgas!

Methan heizt das Klima umgerechnet auf 100 Jahre 28-mal stärker auf als Kohlendioxid. Doch es gibt Hoffnung: Methan ist viel schneller wieder weg und bereits nach zwölf Jahren aus der Atmosphäre verschwunden. Das heißt, jeder Wiederkäuer-Rülpser, der heute eingespart wird, führt bereits in zwölf Jahren zu einer Entlastung der Atmosphäre.

Natürlich sind Rinder nicht der einzige Treiber für unsere Hitzewellen.
Methan beeinflusst vor allem, wie schnell sich unser Klima erwärmt, wohingegen Kohlendioxid beeinflusst, wie stark es sich erwärmt.

Obwohl wir uns immer wieder für die Ursachenbekämpfung stark machen, wollen wir euch mit den Tipps zur Ernährung bei Hitze kurzfristige Linderung verschaffen.

Also, nächstes Menü: eine Tomatensuppe mit Spinat verfeinert – einen Salat mit Kürbiskernen, Gurken, Paprika und Bohnen – und als Dessert einen Obstsalat 😋

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